
Grolsch Bluesfestival Schöppingen 2010
Der erste Tag
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Es war wieder soweit – lange hatten wir
darauf gewartet und uns gefreut, es war Pfingsten und das Grolsch
Bluesfestival in Schöppingen stand auf dem Plan der Bluesroad. Mehr als
25 Bluesroader/innen hatten sich in Schöppingen zusammengefunden, um 2
Tage „ihrer“ Musik zu frönen. Dass zudem die Sonne kräftig schien – war
klar, denn ... wenn Engel reisen ...
Wenn wir auch einige krankheitsbedingte
Ausfälle zu verzeichnen hatten, tat das der Stimmung keinen Abbruch und
gut gelaunt ging es vom Hotel auf das Festivalgelände.
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Den Auftakt machte am Samstag, der erst
20. Jahre alte Eric Steckel, den die Bluesroad ja schon lange beobachtet
und immer wieder gerne im Radio präsentiert. Er ist wahrlich kein Hühne
dieser Eric, aber ein Großer an der Gitarre und er hat auch schon mit
fast allen Großen der Blueswelt gemeinsam musiziert. Innerhalb kurzer
Zeit hatte er und seine Begleitband Bas Paardekooper die Zuhörer im
Griff und allen wurde klar: it’s Blues(rock)time in Schöppinngen. Seine
Spielfreude steht im ins Gesicht geschrieben und er ist voll in seinem
Element.
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Während eines kurzen Gesprächs mit Eric
nach seinem Auftritt konnten wir dieses Foto „einfangen“, sind das blaue
Augen ??
Alles in allem ein gelungener Auftakt des
Festivals und wir waren gespannt der Dinge, die da folgten.
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Als 2. Act trat der uns bereits von
diversen Konzerte bekannte Mark Selby auf. Mark präsentierte in
Schöppingen seine volle Bluesbandbreite und wurde dabei von Bassist
Charles Anderson und Schlagzeuger Daryl Burgess tatkräftig unterstützt.
Mit „Kink in the chain“ brachte er die begeisterten Zuhörer/innen gleich
in die richtige Stimmung ! Es ist immer wieder ein Vergnügen Mark
zuzuhören und diesmal hat er auch nicht darauf verzichtet, einen seiner
populärsten Songs, das durch Kenny Wayne Shepherd bekannt gewordene
„Blue on black“ selbst zu präsentieren. Es
hat sich gelohnt, Mark !!
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Überrascht hat Michelle Malone&Band, in
Deutschland nicht sehr bekannt, brachte sie während ihres 1. Auftritts
in Schöppingen die Hütte zum rocken.
Die in Atlanta aufgewachsene Michelle, die schon als Kind die
Instrumente Saxophon, Gitarre und Drums erlernte, präsentierte in
Schöppingen ihre Gitarren- und Harpkünste, aber auch ihre Bluesstimme
kann sich hören lassen.
Die „Road“ war wach .. erste Gänsehautgefühle
hatten sich eingestellt und gut gestimmt warteten wir auf den nächsten
Act.
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Da hat Richard Hölscher mal wieder das
richtige „Näschen“ bewiesen. Niemand konnte zur Zeit der
Zusammenstellung des diesjährigen Bluesfestivals ahnen, dass er mit
Tommy Castro den großen Abräumer der diesjähren Blues Music Awards
eingeladen hatte. Gleich 4 Awards bekam Castro Anfang Mai von der
Memphis Blues Foundation und kaum waren die Feiertöne dieses Events
vertönt – da waren er und seine Band auch schon in Schöppingen.
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Und wie die da waren !!!! Castro und seine
Mannen präsentierten eine Mischung aus Blues, Soul und Funk, die sich
gewaschen hatte. Bereits das erste Stück “
Make It Back To Memphis“ von der 2009 erschienen CD “Hard Believer“ riss
das Publikum sofort mit. Auch eine gerissene Gitarrensaite brachte ihn
nicht aus der Fassung, seine Mannen im Hintergrund hatten aber auch
jederzeit alles im Griff.
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Es groovte, rockte und so manchem Festivalbesucher liefen wohlige
Schauer über den Rücken, die Füsse konnten einfach nicht still stehen.
Herr Castro unternahm einen ausführlichen Rundgang durch das begeisterte
Bluesvolk, auch wenn er am Schluß – aufgrund eines etwas sehr
anhänglichen Fans- mehr als zügig wieder die Bühne erklomm.
Auch wenn ich mir einige Bluesstücke mehr
von dieser Ausnahmeband gewünscht hätte – es hat großen Spaß bereitet,
Mr. Castro. Hope to see you again, soon !
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Und dann trat ein Mann auf, der extra für
Schöppingen die Reise über den großen Teich angetreten hatte.
Eric Sardinas – schon optisch wurde klar,
wo die Wurzeln dieses Bluesrockers liegen – im Texas Blues.
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Eric überzeugte
besonders mit einer Version von Tony Joe White’s “Pistol Slapper Blues“
Dieses Stück ist vielen durch Rory Gallagher bekannt. Aber Eric
Sardinas präsentierte nicht nur die lauten rockigen Töne, er wusste auch
mit leisen Stücken zu überzeugen.
Bei diesen
Stücken schaltete er den Verstärker seine Dobro ab und lies den Sound der
Gitarre übers Mikro laufen.
So ging dann der 1. Tag mit den
Klängen von Eric Sardinas zu Ende und wir freuten uns auf Tag 2.
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Fazit des Tages: super Bands, gelungene Auftritte, es rockte – einigen
Bluesroadern hätte es ein wenig blueslastiger sein dürfen, aber das tat
der guten Laune keinen Abbruch und die zufriedenen Gesichter bewiesen ..
ein toller erster Tag !!!!! |
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Verfasser: Jazzy - Fotos: Farmer John
Mehr Fotos vom Bluesfestival von Farmer
John findet ihr hier:
Fotos Farmer John - Grolsch Bluesfestival 2010
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