- DIE ERSTE SÄULE -

NATURSCHUTZ - HAND IN HAND

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Die Steinbrüche und Gruben stellen einzigartige Schaufenster in die vulkanische Vergangenheit der Landschaft um den Laacher See dar, die ihresgleichen auf der Welt suchen. Sie legen Zeugnis ab von der mehrtausendjährigen Geschichte der Steingewinnung in dieser Region. Viele aufgelassene Gruben haben sich zu Biotopen erster Ordnung entwickelt.

Die Wingertsbergwand erzählt die Geschichte

der

Laacher - See - Eruption

Oberstes Ziel des Vulkanpark - Projektes muß es daher sein, ökologisch, historisch und wissentschaftlich bedeutende Steinbrüche zu erhalten. Die schnelle Unterschutzstellung gefährdeter Aufschlüsse hat höchste Priorität, denn ohne geeignete Sehenswürdigkeiten wird es keinen Vulkanpark geben. Eine gleichzeitige touristische, wissentschaftliche und industrielle Nutzung ist dabei lokal durchaus denkbar.

Im Vulkanpark - Projekt treffen sich also Aspekte des Tourismus, von Kultur und Bildung, der Forschung, des Naturschutzes und der Steinindustrie. Mit dem Geopfad Vulkanpark Laacher - See / Brohltal ist ein erster Schritt in die richtige Richtung erfolgt.

An einigen Stellen werden sinnvolle und naturgerechte Rekultivierungsmaßnahmen durchgeführt werden müssen.

Bis zu 30m mächtige Aschestromablagerungen

des Laacher - See - Vulkans

im Brohltal

"Rücksicht gegenüber der Natur steht bei allen Maßnahmen im Vordergrund".

Erfolg ist garantiert

Vulkaneruptionen sind die dramatischsten aller Naturereignisse. In unserer hochtechnisierten Welt übt die durch den Menschen nicht manipulierbare Urgewalt Vulkanismus eine zunehmende Faszination aus und garantiert ein spontanes und breit gestreutes Besucherinteresse.

All dies steht für hohe Besucherzahlen und damit einen großen Erfolg des Vulkanpark - Projektes. Etwa 2 Millionen Touristen besuchen jetzt schon jährlich das Laacher - See - Gebiet. Dabei müssen im unmittelbaren Umfeld des Laacher Sees die Belange des Naturschutzes besonders berücksichtigt werden.

"DER VULKANPARK, EIN ERLEBNISRAUM FÜR JEDERMANN"

Der Vulkanpark stellt einen Erlebnisraum für Jung und Alt dar und richtet sich bewußt an die breite Öffentlichkeit. Neben Touristen aus ganz Deutschland werden die vor Ort lebenden Menschen eine wichtige Besuchergruppe bilden. Das Vulkanpark - Projekt bietet ihnen die Möglichkeit, sich mit ihrer Heimat und dem Wandel ihrer Umwelt intensiv auseinanderzusetzen.

Die Einzigartigkeit des Vulkangebietes um den Laacher See garantiert aber auch ein hohes internationales Besucherinteresse.

VULKAN - EXPRESS

Im Kernbereich sollte es möglich sein, einen großen Teil der Sehenswürdigkeiten ohne eigenes Auto zu besuchen. Eine zusätzliche übermäßige Verkehrserschließung der Region rund um den Laacher See im Zuge des Vulkanpark - Projektes muß vermieden werden.

"Die Vernetzung und Einbindung schon bestehender Geo - Einrichtungen durch das Gesamtprojekt Vulkanpark, sowie die Koordination der bisher nicht abgestimmten Einzelaktivitäten sind entscheidende Schritte."

Letztendlich wird die Gesamtentwicklung für den Erfolg des Vulkanparks entscheident sein. Das Parkgelände wird sich über das gesamte Vulkangebiet rund um den Laacher - See erstrecken. Der Vulkanpark gliedert sich in eine Peripheriezone und einen Kernbereich, dessen idealen Mittelpunkt das Laacher - See - Becken darstellt.

Viele Parkstationen führen zu kulturhistorischen oder industriegeschichtlichen Zeugnissen und beleuchten das enge Miteinander zwischen vulkanischer Landschaft und den Menschen, die seit tausenden von Jahren in ihr und durch die Steingewinnung leben.

Die Steinbrüche und Gruben erzählen daher die Geschichte dieser Landschaft, jedoch meist in einer Sprache, die ein interessierter Laie nicht so ohne Weiteres versteht. Es ist das zentrale Anliegen des Vulkanparks und des Hauses der Vulkane, den Parkbesuchern einfache Einstiegshilfen und Verständnisgrundlagen zu bieten - sozusagen das Vulkanologische Grund - ABC, um aus den Steinbruchwänden und der Landschaft zu lesen. Der Vulkanpark stellt so ein hervorragendes Freiluftklassenzimmer dar. Rückbezüge der oft schwer zu erfassenden räumlichen und zeitlichen Dimensionen vulkanischer Phänomene auf die menschliche Erlebniswelt sollen das Verständnis erleichtern.

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Auskünfte:

Geschäftsführer DVG - Heinz Lempertz - Tel. + Fax 02652 / 3482

Deutsches Vulkanmuseum - Brauerstraße - 56743 Mendig

Auf in das Land der Vulkane

im Laacher - See - Gebiet

Deutsche Vulkanologische Gesellschaft

Chronik

Vulkanpark

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Vulkaninstitut


Mein Roman Mendig Karneval Gambrinus
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last update 22.09.1998 by Franz Deckarm