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Johnny Mastro & Mama’s Boys in der Meise |
Farmer John
Bluesroad Team
    

Dabei seit: 04.12.2007
Beiträge: 460
Name: John Herkunft: Aus dem Norden
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| Johnny Mastro & Mama’s Boys in der Meise |
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Johnny Mastro & Mama’s Boys kannt ich zwar von 2 Cds her, hatte die Band aber noch nie live gesehen und war ziemlich gespannt.
Um 21:30 Uhr begann ein Bluesabend an den viele der Meisenfreibesucher noch lange zurück denken werden. Rau, hart und dreckig mit immensen Druck vorgetragener hochemotioneller Blues.
Johnny Mastro (harp, voc), Smokehouse Brown (git) Mike Hightower (bs) und Jimmy Goodall (dr), lassen nix von einem Jetleg spüren auch wenn dies das erste Konzert der Deutschlandtour ist. Etwa 90 Zuschauer erleben ein vor Kraft strotzendes, energiegeladenes Blueskonzert der Spitzenklasse. Hier spult nicht eine Band ihr Repertoire runter, nein hier “ackern“, im positiven Sinn 4 Schwerarbeiter des Blues mit Körper und Seele. Johnny Mastro setzt die Harp sowohl mit und ohne Verstärker ein. Beim Gesang benutzt der Leader häufig beide Mikrofone, dies führt zu einem außergewöhnlichem, originellem Sound. Während des Spiels mit der Harp sitzt der Mann mal am Bühnenrand, mal kniet er auf der Bühne oder rennt auf den Brettern hin und her und holt kräftige, kernige Töne aus dem Instrument heraus. Smokehouse Brown an der teilweise stark verzerrten Gitarre hat genau den richtigen Groove und findet immer das richtige Maß für seine Eskapaden. Bass und Schlagzeug sind mit hervorragenden Handwerkern besetzt, die nicht nur einfach Begleiter sind, sondern jede musikalische Nuance ihres Chefs mitgehen. Der mit rotgeschminkte Lippen und mit mehreren Perlenketten geschmückte etwas “schillernde“ Drummer hatte zwar Probleme mit seinem Equipment konnte diese aber professionell ausmerzen.
Kann sein, dass Puristen mit dieser Band, wegen der ruppigen, rohen und lauten Art nicht klar kommen, aber in der Pause hörte man nur positive Meinungen von den Clubbesuchern. Oder wie Delev Hoegen (CrossCut-Records) schreibt “ Blues mit der Harmonika kann man nicht neu erfinden, doch man kann versuchen frischen Wind in dieses Genre zu bringen. Und das schafft diese Band“
Nach der Pause geht es mit der gleichen Power weiter, kaum ein Besucher verlässt vor dem Ende das Konzert. Nach dem letzten Stück setzt ein frenetischer Jubel ein, die Band gibt noch eine Zugabe und kurz nach Mitternacht ist endgültig Schluss. Die Musiker haben es verstanden das rauchfreie Publikum im Meisenfrei-Blues Club restlos zu begeistern.
Freuen wir uns auf ein Wiedersehen.
Weitere Konzerte: Johnny Mastro & Mama's Boys in Deutschland
__________________ John
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03.05.2009 10:47 |
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Blueser
Bluesroader
 

Dabei seit: 20.04.2009
Beiträge: 163
Name: Matthias Herkunft: Berlin
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| RE: Johnny Mastro & Mama’s Boys in der Meise |
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Danke für den Bericht. Nun freue ich mich noch mehr auf den 12. Mai.
__________________ Der Blues muss bewaffnet sein, sonst glaubt dir kein Schwein.
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08.05.2009 15:53 |
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